Mitte Februar war Globe Invest-Chef Bernhard Wolschlager noch zuversichtlich, ein geeignetes Sanierungskonzept vorlegen zu können. Nun wurde über die oberösterreichische Anlagefirma das Konkursverfahren eröffnet.
Aufgrund der Finanzkrise ist das Unternehmen Ende 2008 in Schieflage geraten. Veranlagungen an den Börsen sind zusammengebrochen und Gespräche mit ausländischen Großinvestoren sind gescheitert. Laut Konkursunterlagen belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 34 Millionen Euro
Mindestens 5000 Kunden sind von der Zahlungsunfähigkeit betroffen, das Unternehmen hat Ende 2008 die Auszahlungen an ihre Kunden wegen Liquiditätsproblemen gestoppt.
Die Globe Invest AG ist Alleingesellschafter zahlreicher Unternehmungen weiters werden Mehrheit- und Minderheitenbeteiligungen an weiteren Gesellschaften gehalten, bei welchen sich auch das Liegenschaftsvermögen befindet.
„Die Situation an den Finanzmärkten und Immobilienmärkten hat sich aus unserer Sicht keinesfalls verbessert sondern weiter verschlechtert, und keiner weiß, ob es nicht noch schlimmer wird. Auch unsere Lage hat sich daher nicht verbessert“, heißt es auf der Homepage der Firma. (dnu)
|